Galerie Meyer Kainer zu Gast bei Temporary Gallery Cologne
GELITIN / SIGGI HOFER

 

Siggi Hofer: I wish I were a stone

 

Eröffnung/Opening: 13. 4. 2011, 8 pm
Ausstellungsdauer/Exhibition duration: 14. 4. – 14. 5. 2011

 

PRESSEINFO/PRESS RELEASE

(English version below)

 

"DAS CHAOS LICHTET SICH, ALLES WIRD KLAR UND WUNDERSCHÖN. BIS SICH DER HIMMEL WIEDER VERDICHTET.....UND DAS CHAOS IST WIEDER PERFEKT".

Ein Stein sein zu wollen, ist gleichzusetzen mit dem Wunsch, nichts fühlen zu können und damit zu gewährleisten, auch keinen Schmerz zu fühlen. Keinen körperlichen Schmerz und keinen Weltschmerz. Man wünscht sich also genau das Gegenteil von Menschlichem, Warmen.

In der Ausstellung gerät einiges durcheinander, ein Adler ist nicht in den Lüften zu suchen sondern blutend auf der Erde, ein blauer Elefant liegt auf seinem Rücken, erinnernd an eine Installation für Kinder- wenn er nicht mit einem Glory Hole versehen wäre. Solide Modelle von Holzhäusern stehen auf eigens dafür gemachten Tischen auf Rädern. Die Rückseite dieser Häuser entlarvt sie als Attrappen.

Der Künstler selbst taucht in der Installation mittels Video als "Jazz-Trompeter" auf. Der Stein ist es dann auch, der eben den Adler getroffen haben könnte und auf einer Zeichnung ist die Fassade eines Hauses zu sehen, deren Fensterscheiben bis auf die letzte mit Steinen vorsätzlich eingeschlagen wurden, so scheint es. Mit bunten Brettern am Boden wird eine Fläche geschaffen, die der Besucher nicht betreten darf und ihn um die Fläche herum durch den Raum führt. Der Besucher wird je nach Standort Teil des Settings und es ergeben sich attraktive Fotomotive. An den Wänden werden mehrere Bilder hängen, die allerdings wie durch eine Erschütterung in Schieflage geraten sind. Auf den Bildern selbst sind unter anderem Städte von oben zu sehen. Durch diese Sicht könnte man auch die Reichweite einer Katastrophe am besten einschätzen und überschauen.

 

Siggi Hofer: I wish I were a stone

"THE CHAOS IS CLEARING, EVERYTHING IS BECOMING BRIGHT AND BEAUTIFUL. UNTIL THE SKY CLOUDS UP ..... AND THE CHAOS IS PERFECT AGAIN."

To wish to be a stone, equals the wish not being able to feel at all and therefor to ensure not to feel pain. No physical pain and no weltschmerz. One thus is wishing for the complete opposite of the human, of warmth.

In the exhibition things get mixed up, an eagle can no longer be found in the air, but lies on the ground, bleeding, a blue elephant is lying on his back, reminiscent of an installation for children, except it is endued with a Glory Hole. Solid modells of wooden houses are placed on tables with wheels that were especially produced for them. The back of these houses unmaskes them as non-functional dummies.

The artists himself appears in the installation as a jazz trompet player. It is the stone that could have hit the eagle and on a drawing one can see the front of a building of which the windows have been broken with thrown stones, deliberatley – or so it appears. Coloured wooden panels create a space on the floor, which must not be entered by the visitor thus guiding him through the room around its borders. The visitor becomes a part of the setting according to his venue and quite some attractive camera sujets add up. A number of paintings will be hanging on the walls, which themselves appear in a subsequent slope. The paintings show cities from above. This view could allow best to observe and estimate the scope of a catastrophe.

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